Die Geschichte des Nürnberger Rauschgoldengels geht angeblich auf eine Begebenheit zurück, die sich vor etwa 400 Jahren ereignet haben soll. Die kleine Tochter des Puppenmachers Melchior Hauser aus Nürnberg war gestorben und das Weihnachtsfest stand bevor. Da die Frau des Puppenmachers sehr traurig war, wollte er ihr eine Freude machen und begab sich in seine Werkstatt. Der Gedanke an seine Tochter ließ auch ihn nicht los und so fertigte er einen kleinen Engel der das Gesicht seiner Tochter hatte. Damit überraschte er seine Frau, die den Engel in ihre Arme schloss. Die ersten Engel hatten einen Körper aus Holz und das Gewand war aus ganz feinem Messingblech, das in Falten gelegt war. Erst im 19.Jahrhundert begann man dann die Engel auch etwas anders zu gestalten und so entstandenn Engel die prächtige Kleider aus Brokat, Samt oder Seide trugen. Der Kopf und die Hände waren nun aus Wachs. Diese Engel sind auch heute noch Teil des weihnachtlichen Brauchtums. Bei uns ziert ein Engel schon seit Generationen die Spitz des Weihnachtsbaumes. Weihnachten ohne Engel ist für mich nicht vorstellbar.
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